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Metal Hammer - Ausgabe Oktober 2005

Auch von der Pain-Stage wird von Anfang an scharf geschossen: Final Breath können auf eine angesichts der Uhrzeit beachtliche Menschenmenge blicken. Und das nicht nur, weit das kompakte Gelände kaum Platz zum verstecken bietet: Die Meute lässt sich vom Thrash Metal der fünf Bayern mitreißen, was auch Sänger Eumel positiv überrascht. Wie schon eine Woche zuvor beim Party.San Open Air will er Metal-Nachwuchs zeugen und fordert lautstark: "Summer Breeze, ich will ein Kind von Euch!". Dem letzten Song "Bemoaned Animosity" folgen sogar Zugaberufe, die aber - wie auf Festivals üblich - kein Gehör finden können.

Rock Hard - Ausgabe Oktober 2005

Am sonnigen Donnerstagnachmittag entern Final Breath die Bühne. Ähnlich wie auf dem Party.San und dem Summer Breeze 2003 flitzt Fronter Eumel wie von der Tarantel gestochen über die Bühne und unterhält die Menge mit kleinen Späßchen. Der Death-Thrash-Chaos-Fünfer aus Bayern und beweist mal wieder durch einen selbstsicheren Auftritt ohne größere Patzer, dass er längst nicht mehr zum Underground gehört. Ein Höhepunkt der Show ist mit Sicherheit das groovige "Let Me Be Your Tank". Daumen drücken, dass die Regel "Alle guten Dinge sind drei" eingehalten wird und Final Breath auch im Jahre 2007 auf dem Summer Breeze anzutreffen sind.

[lb]

Walls Of Fire - http://www.wallsoffire.de

Nachdem schon gelungenen Auftritt von Final Breath eine Woche zuvor auf dem Party San Open Air, war ich schon etwas gespannt, ob die Band das Niveau des dortigen Gigs wird halten können. Und dies ist ohne jeden Zweifel zu bejahen. Zwar verstehe ich immer noch nicht, wie man dermaßen permanent grinsend durch die Gegend laufen kann, wie Sänger Eumel – aber gut... Musikalisch fegten die Süddeutschen jedenfalls wieder jegliche Lethargie aus den Knochen der Anwesenden. Insbesondere die Tracks des letzten Outputs „Let Me Be Your Tank“ ballerten herrlich groovend durch die Boxen, so dass der geneigte Pain Stage-Besucher darauf eingestellt wurde, was ihn insbesondere im Laufe des ersten Tages hier erwarten würde. Nach dem Party San also ein weiteres Mal Daumen hoch für Final Breath.

(Oppossum)

Bloodchamber - http://www.bloodchamber.de

Obwohl ich den Gig nicht ganz vollständig miterleben durfte, wurde dennoch recht schnell klar, dass Final Breath mit ihren brachial-ansteckenden Death/Thrash-Granaten trotz der noch nicht allzu fortgeschrittenen Uhrzeit genau ins Schwarze trafen. Ich hatte zwar ein wenig Angst um Sänger Eumel, der mit hochrotem Kopf jederzeit zu explodieren drohte, aber mit Hilfe seiner ansteckenden guten Laune floss das erste Bier gleich noch mal so gut – vorausgesetzt, man verschüttete es nicht beim angeregten Headbangen.

[cr]

My Revelations - http://www.myrevelations.de

Weiter ging es mit den Thrashern von FINAL BREATH und einem sehr viel besseren Gig. Mit guten Sound, viel Publikum und dem, trotz Restalkohol, voll überzeugenden Frontmann Eumel lieferte das Quintett wieder eine gelungene Show. Von Anfang bis Ende gingen alle Songs voll auf die 12 und so war es nicht verwunderlich, dass sowohl vor als auch auf der Bühne viel gebangt wurde und die halbe Stunde Gig viel zu schnell vorüberging. Alles richtig gemacht, und mit Sicherheit einige neue Fans gewonnen; mehr kann ich dazu nicht sagen!

(Philipp Nörtersheuser)

Heavyhardes - http://www.heavyhardes.de

Wenige Minuten später gabs von der deutschen Thrash Metal Band Final Breath kräftig eins auf die Ohren. Der harte, kompromisslose und schnelle Thrash der Deutschen erfreute nicht nur uns, sondern auch die haarkreisende Zuhörerschaft vor der Bühne. Die Truppe hatte mächtig Spaß und ließ das auch jedermann spüren. Dankbar wurden die Abrissbirnen im Stile des Thrash Metals Ende der 80er Jahre von der kräftig mitmoshenden Menge angenommen. Wie man sich denken kann, ließ das Publikum die Truppe nach einer halben Stunde Spielzeit nur ungern von dannen ziehen.

Metal Inside - http://www.metal-inside.de

Doch jetzt war es an FINAL BREATH die Painstage zu „entjungfern“. Die Franken hatten außer einem guten Sound und einer großen Anhängerschaft jede Menge Spielfreude zu bieten. Sänger Eumel überzeugte trotz seines Hangovers und schrie sich die Seele aus dem Leib. Trotz des fiesen Sonnenscheins, der auf die moshende Crowd niedersengte ließen es sich die Fans nicht nehmen ordentlich auszurasten, was angesichts der fetten Thrashattacken vom aktuellen Album „Let Me Be Your Tank“ kein Wunder ist. Die Band verschmolz mit dem Publikum zu einer einzigen schwitzenden Masse. So muss ein Thrash Gig sein, nur wäre es schön gewesen wenn die Zeit nicht so schnell vergangen wäre. Aber mehr passt halt in eine halbe Stunde nicht rein…

(Chris)

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Modified: 7.11.2005




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