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Metal Hammer - Ausgabe Oktober 2005

Trotz massivem Andrang bei der DJ-Sause im Partyzelt sind die Headbanger pünktlich zum Auftakt wieder vor der Bühne. Und sie werden mit einem herausragendem Gig belohnt: Final Breath-Fronter Eumel Aumann kriegt beim Kreischen zwar einen roten Kopf, unterhält die Menge aber prächtig: "Party.San, ich will ein Kind von Dir" - welches Festival kann da schon nein sagen? Musikalisch sind vor allem "Greed For Revenge", "To Live And To Die" und "Coma Divine" in punkto Hörner ganz weit vorne....

Rock Hard - Ausgabe Oktober 2005

Trotz verkaterter Stimmung ist einiges los beim Samstags-Opener Final Breath. Die sympatische Truppe aus Bayern ist sichtlich begeistert, dass sich eine solsch stattliche Menge an Leuten versammelt hat, um das Death/Thrash-Spektakel live zu sehen. Fronter Eumel hat sichtlich Spaß, den Zuschauern ordentlich einzuheizen.

(lb)

Powermetal - http://www.powermetal.de

Das sympathische Würzburger Thrash-Quintett ist der ideale Opener für den letzten Tag. Punkt 14 Uhr, fünfzehn Minuten vor dem offiziellen Beginn, legen die Jungs los. Der Sänger sorgt gleich zu Beginn für Verwirrung, da er zwar 'ne Pudelmütze auf hat, aber trotzdem mit einem Shirt rumläuft. Nach dem zweiten Song entledigt er sich der Kopfbedeckung und lässt dafür die Hüften kreisen. Auch eine Möglichkeit warm zu werden. Die restliche Truppe steht ihm in nichts nach und liefert ein Thrashfeuerwerk par excellence ab. Ob 'Greed For Revenge' oder der Titelsong der aktuellen Scheibe "Let Me Be Your Tank": Der Sound geht gleich in die Beine. Am auffälligsten ist der Sänger, der nicht nur während des Konzerts, sondern auch danach wie ein Honigkuchenpferd grinst. Zwar erinnert z.B. 'To Live And To Die' an KATAKLYSM in ihren schnellen Momenten, doch die Spielfreude macht dafür alles wett. Dafür spricht auch, dass es vor der Bühen am Ende des Gigs voller ist als zu Beginn. Fazit: Ein gelungener Start in den Samstag, dank Hallo-Wach-Thrash aus Würzburg.

(Tolga Karabagli)

Metal - http://www.metal.de

Manchmal hat es den Anschein, dass FINAL BREATH von Festivalveranstaltern mit Absicht aus nur einem Grund auf unverdient frühe Positionen in der Running Order gesetzt werden: um Leute auf das Gelände zu ziehen. Es war nämlich während des gesamten Gigs zu beobachten, daß sich ständig mehr Leute vor der Bühne einfanden. Kein Wunder eigentlich, denn der Franken-Fünfer ließ einmal mehr nichts anbrennen und feuerte eine gelungene Death/Thrash-Breitseite in die Menge, die sich gewaschen hatte. Frontmann Eumel zeigte sich trotz diverser Alkoholeskapaden der letzten Tage fit wie ein Turnschuh, grinste in einer Tour und hatte sich schnell mit dem anwesenden Kamerateam angefreundet, während Drummer Heiko mit einer Leichtigkeit sein Kit verdrosch, daß manch ein anderer Schlagzeuger Tränen in den Augen gehabt hätte. Ein Brutalo-Querschnitt durch die Bandkarriere mit Schwerpunkt auf dem neuen Album "Let Me Be Your Tank" und älteren Hits der Marke "To Live And To Die" sorgte für überragende Reaktionen, gemessen an der frühen Spielzeit. So hörte man Eumel unter anderem skandieren: "Party.San, ich will ein Kind von Dir!" Fazit: Der finale Doppelgenickschuß "Bemoaned Animosity"/"Coma Divine" und die Tatsache, daß die drei folgenden Bands vor weit weniger Leuten spielen mußten bewiesen einmal mehr: FINAL BREATH werden immer noch zu Unrecht unterschätzt!

(metalgreg)


Vampster - http://www.vampster.com

FINAL BREATH mögen zwar keine sonderlich innovative Thrash Metal-Combo sein, ihr hoher Unterhaltungswert bei ihren Live-Auftritten und die durch und durch sympathische Ausstrahlung des Sängers Jürgen Aumann hatten mich aber schon auf dem DONG OPEN AIR 2004 zu einem großen Fan werden lassen. Gerade bei Festivals hat der Spaß-Faktor natürlich eine besonders hohe Priorität und somit sollte es sich auch nicht als Fehler herausstellen, die Franken als Opener des Festivalsamstags zu verpflichten. Im Gegenteil: Die Band war sichtlich motiviert und schien auch keine größeren Schwierigkeiten damit zu haben, einfach mal spontan eine ganze Viertelstunde früher zu beginnen. Besonders Fronter Jürgen stand die Spiellaune ins Gesicht geschrieben, als er während des gesamten Gigs eine Fratze nach der anderen zog - als der stets mit Wollmütze auflaufende Brüllwürfel einem in der Nähe stehenden Kameramann seinen blanken Arsch präsentierte und anschließend panisch vor dem elektronischen Aufzeichnungsgerät davonrannte, konnte er sogar herzliches Gelächter aus dem Publikum und einen ganzen Haufen weiterer Sympathiepunkte für sich verbuchen. Musikalisch gab es die gewohnte FINAL BREATH-Kost, angefangen bei Abrissbrinen wie "Mind Explosion" und "To Live Is To Die" bis hin zu neuen Tracks, wie "Let Me Be Your Tank", "Bemoaned Animosity" oder auch "Coma Divine", die allesamt großartig vom am Samstagmittag noch nicht ganz so zahlreichen Publikum aufgenommen wurden. FINAL BREATH gehören mich nach wie vor zu den besten und vor allem sympathischsten deutschen Live-Bands. Punkt.

Ancient Spirit - http://www.ancientspirit.de

Eine saftig-deftige Thrash/Death-Keule wurde zum Festival-Brunch von FINAL BREATH serviert. Der Fünfer gab mächtig Gas und ballerte geniale Abgeh-Nummern wie „Let Me Be Your Tank“ oder die Mitgröhl-Hymne „To Live And To Die“ mit immenser Spielfreude in die immer größer werdende Menge, und die ersten Fans feierten und moshten bereits ausgiebig vor der Bühne. Erstaunlich war auch mal wieder das äußerst agile Auftreten von Sänger Eumel. Am Vortag wurde er zwar noch tiefschlafend (nicht aus Müdigkeit ;-) ) im Backstage-Zelt gesichtet, aber von diesem Absturz war beim Auftritt rein gar nichts zu merken. Wie immer tobte er wie ein Berserker über die Bretter, brüllte sich seine kleine verdorbene Seele aus dem Leib und fand zwischendurch immer noch die Zeit, das Publikum zu animieren und seine wie üblich spaßigen Ansagen zu bringen. Ein super Auftakt für den letzten Festivaltag!

(Jan)

Neckbreaker - http://www.neckbreaker.de

Wenn irgendeine Band an diesem Wochenende für Spielfreude pur stand, dann die Würzburger FINAL BREATH. Die Süddeutschen traten natürlich hauptsächlich an um ihr aktuelles Werk "Let Me Be Your Tank" zu promoten und so lag der Schwerpunkt mit Songs wie "Greed For Revenge", "Let Me Be Your Tank", "Bemoaned Animosity" und "Coma Divine" eben auf diesem Werk. Auch älteres Material wie "Mind Explosion" und "To Live And To Die" kam zum Zuge. Die Freude über den Auftritt und den nicht gerade geringen Publikumszuspruch (vor allem für einen Opener) war besonders Shouter Jürgen "Eumel" Aumann anzusehen, der das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam.

(Tutti)

Metal Inside - http://www.metal-inside.de

Und wieder ging es dem Köpfchen schlecht, schnell ist er mit einer kleinen 22er-Überraschung auf dem Weg der Besserung. Den Rest erledigen wieder mal die Franken. Diesmal sind’s FINAL BREATH, die der versoffenen Birne den Rest-Alkohol rausprügeln und Platz für Nachschub machen. Allerdings gibt’s einen extremen Kritikpunkt: Dieser Sänger, dieser Eumel hat viel zu guten Laune für so früh. Mit seligem Lächeln hüpft, rennt und springt der Front-Flummi über die Bretter – und röhrt dabei wie ein Elch. Oft zu Songs der neuen Scheibe „Let Me Be Your Tank“ – die auch live mächtig Potenz in der Hose haben. Sie musizierten also, die netten Menschen aus dem Süden, von denen einer aussah, wie ein teuflischer Chuck… - und bekamen jede Menge Zuneigung zurück. Viele Leute vor der Bühne, lautstarke Sprechchöre,die es wohl bei der DJK Würzburg lange nicht mehr gab – und vor allem: viel geschüttelte Metall-Rüben. „PartySan, ich will ein Kind von Dir“, freute sich Eumelchen – und wir fragen in neun Monaten mal nach.

(memme)

Schwermetall - http://www.schwermetall.ch

Die Würzburger Thrasher Final Breath, die mittlerweile ganz angenehm nach vorn preschen, boten sehr druckvollen Thrash Metal. Final Breath sind ohne Frage geil, ein willkommener Auftakt für den Samstag. Ich musste zwischendurch einen Donnerbalken aufsuchen. Zum Glück haben die Party San Dixies diese pikanten Guckschlitze, wo man auch auf dem Topf sitzend noch jede Bühnenpräsenz haargenau bestaunen kann. Ich find das prächtig. Bitte im nächsten Jahr die selben Dixies ordern, das wär so genial.

(Timo)

Metalnews - http://www.metalnews.de

Den Aufweck-Job des Samstages übernahmen die Metal-Franken von Final Breath, die pünktlich um 14.00 ihr Intro durch die PA schickten um dann mit „Strong Pain“, „Eyes Of Horror“, „Greed For Revenge“ und „Let Me Be Your Tank“ gleich mal vier Songs ihres aktuellen Albums „Let Me Be Your Tank“ hinterherzufeuern. Das Publikum hatte sich trotz der ausgedehnten Aftershow Party und der frühen Zeit doch schon sehr zahlreich eingefunden und bereitete der Band einen angemessenen Empfang. Ihre Mischung aus traditionellem Thrash Metal und modernen Soundfragmenten a la The Haunted kam gut bei den Bangern an. Mit „Under Pressure“, „Mind Explosion“ und „To Live And To Die“ gabs dann erstmal erst drei ältere Songs vom Vorgänger „Mind Explosion“ und Frontmann Eumel führte wie immer gewitzt und mit hochrotem Kopf durchs Programm bevor als Rausschmeisser noch „Bemoaned Animosity“ und „Coma Divine“ vom aktuellen Album kamen.

Tinnitus - http://www.tinnitus-mag.de

So, die erstem Morgen-Biere sind runtergespült und schon bitten Final Breath zum Tanz. Die Jungs haben sich in den letzten Jahren richtig gemausert, das letzte Werk "Let Me Be Your Tank" ist richtig geil und live brennt oft die Hütte. Vor einer für die Uhrzeit erstaunlich großen und vor allem agilen Masse ballern die Jungs um Front-Eule Jürgen ihren gut moshbaren Thrash von der Bühne, und auch die Steinfelder erwiesen sich als äußerst bewegungsfreudig. Vor allem Jürgen scheint sich doch schon den einen oder andern Drink genehmigt zu haben und treibt allerlei Schabernack on Stage, wie des öfteren sexuelle Annäherungsversuche an seine Kollegen. Songtechnisch war auch alles in Butter, aktuelles fetzt halt genauso schön wie alte Dinger a la "Mind Explosion". Fetter Gig!

(Haiko)

Metallic Zine - http://www.metallic-zine.de

Der Samstag startete mit der Festivalüberraschung überhaupt. Die deutschen Final Breath, auf Konserve (noch) nicht unbedingt zu meinen Faves zählend, hatten als Opener bereits einen derart starken Zug, dass mir echt die Spucke wegblieb. Energischer, spielfreudiger und sympathischer kann eine Band einfach nicht mehr auftreten! Spasskugel Eumel, seineszeichens Sänger der Thrashbarden, hüpfte wie ein elektrisierter Flummi über die Bühne, machte einen Jux nach dem anderen und versprühte bei aller musikalischen Härte derart viel Spielfreude, dass eine wahrlich große Bangerzahl gut mitging und Final Breath löblich abfeierten. Für mich definitiv eine der Livebands des Jahres!

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Modified: 3.01.2006




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