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Juhu, Thrash! Nach so viel Trueherzigkeit tut so ein Arschtritt, wie
ihn FINAL BREATH austeilen, ziemlich gut. Und den führen sie mit Anlauf
aus. Anlauf, den Sänger Eumel über die komplette Bühne nimmt, sich an
die Bühnenaufbauten hängt, auf den Boxen post, sich durch ein Loch in
der Hose an der Nudel rumspielt und schreit, dass ihm der Schädel zu
platzen droht. So schreddern sich die Hessen durch „Strong Pain”, “Eyes
Of Horror”, “Exposed To Hatred”, “Empty Eyes”, “Under Pressure”, “Mind
Explosion”, “Greed For Revenge”, “Let Me Be Your Tank”, “Bemoaned
Animosity”, “To Live And To Die” und “Coma Divine” und beeindrucken
damit nicht nur Fans. Von der russischen Hochzeitsgesellschaft, die
gegenüber der Turnhalle feiert, verirrt sich ein ziemlich besoffenes
Pärchen (der Volksmund wird es wohl als „Schickimicki“ bezeichnen) zu
uns, das sich das Treiben auf der Bühne ungläubig anschaut. Alle
Erklärungsversuche, warum so laut, warum so schnell, warum so lange
Haare und warum und überhaupt, scheitern allerdings, obwohl wir uns
größte Mühe geben, für die beiden Licht ins Dunkel zu bringen. Was ist
denn so unverständlich an „FINAL BREATH treten Arsch“?
(Thomas)
Powermetal.de - http://www.powermetal.de
Meine Güte! Tut das Not, dass der letzte Atemzug so laut ist? Ein
explodierendes Thrash-Metal-Inferno entfachten die Jungs von FINAL
BREATH, hier ging's ordentlich zur Sache. Ohne überflüssige Schnörkel
und auf den Punkt genau - für Thrash-Liebhaber exakt das Richtige. Und
angesichts dieser energiegeladenen Darbeitung ließ sich denn auch das
Publikum zu etwas mehr Bewegungsfreudigkeit aktivieren.
Die Truppe ist ja auf Platte schon edel, aber was sie live bringen, ist
einfach genial - eine Band zum Abgehen halt. Aber unterhaltsam war der
Auftritt auch deswegen, weil die Jungs von FINAL BREATH einfach total
lustige Gesellen sind, denen man den Spaß an der Sache einfach anmerkt.
Und das gilt in besonderem Maße für den Mann am Mikro. Sänger Jürgen
veredelte nicht nur mit seinem durchdringendes Gebrüll die intensiven
Songs, er untermalte seine Sangesdarbietung zudem mit allerlei
verrückten Grimassen. Zum Dank musste er dafür hernach Lobhudeleien im
Dutzendpack von CIRCLE OF TYRANTS-Axeman Volker über sich ergehen
lassen. Man munkelt, es soll ihm wie Öl runter gegangen sein.
(Stephan Voigtländer)
Dark Tales - http://www.dark-tales.de
„Könnt ruhig ein bisschen näher kommen ... habe heute früh erst
geduscht”, versuchte Front-Sänger Jürgen die noch ein wenig
verschüchterten Headbanger zu motivieren näher zu treten. Vielleicht
war es den meisten nach den eher beschaulichen MAJESTY aber auch
einfach zu wild was die Franken hier abbrannten. Ein Death-/Thrash-Fest
der Extraklasse. Ich weiß noch wie ich FINAL BREATH vor cirka fünf
Jahren auf dem „Bretthart”-Festival gesehen habe, irgendwann um die
Mittagszeit vor zehn Nasen. Da war aber schon zu erahnen, dass da noch
was Großes bei rauskommen kann. Und heuer, ja, eine gewachsene, absolut
tight aufspielende und mitreisende Live-Band, die man sich immer wieder
gerne an- sieht. Frontmann „Eumel” Aumann mimte den Psycho beängstigend
gut, und man musste Angst haben, dass dem Armen nicht die Adern und
Augen platzen, so brüllte er sich durch den Set. Die Gitarren bret-
zelten mächtig, und Heiko Krumpholz drosch sein Drum-Kit windelweich.
Bei Songs wie „Empty Eyes”, „Eyes Of Horror” und „To Live And To Die”
ließ sich das Publikum auch nicht lumpen und ging ab wie nichts. Die
begeisterten „Zugabe! Zugabe!”-Rufe wurden von Jürgen mit dem blanken
Arsch quittiert!
Das ist aber nicht die feine Englische! Sehr starker Auftritt!!! (Thorsten)
(Thorsten)
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7.12.2005 |
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