» Final Breath » Discography » FLASH-BURNT CRUCIFIXES - CD Reviews

Rock Hard - Ausgabe ?/2000


Die seit 1993 aktive deutsche Formation FINAL BREATH hat sich eindeutig dem klassischen Thrash Metal verschrieben - daran lassen die Jungs auf ihrem Debüt-Longplayer keinen Zweifel. Die Burschen haben ganz offensichtlich ihre Lektionen von Slayer, Testament und Konsorten gelernt ...FINAL BREATH haben ein paar gutklassige, aggressive Thrash-Brecher rausgehauen....

7 von 10 Punkten (Frank Albrecht)

Metal Hammer - ?/2000

Guter Thrash aus deutschen Landen ist heutzutage bis auf ein paar Ausnahmen sehr spärlich vertreten. FINAL BREATH sind eine löbliche Ausnahme. Weist der erste Song noch frappierende SLAYER-Anleihen auf, zeigt sich das Quartett im späteren Verlauf als eigenständige Band, die ihren individuellen Sound aufweisen kann. Insgesamt würde ich sagen, dass "Flash-Burnt Crucifixes" speziell Fans des Bay Area-Sounds der Achziger gefallen dürfte. Dank des amtlichen Sounds von Andy Classen zünden die Songs bereits beim ersten Durchlauf und laden zum erneuten Durchhören ein...

5 von 7 Punkte (Martin Wickler)

Heavy Oder Was!? - ?/2000

"Voll in die Fresse" lautet das Motto der Thrasher von FINAL BREATH und mit dem Opener "Violent Death" hat man gleich den ersten Knüppel aus dem Sack gelassen. Wütend, metallisch fast forward geht es in die Vollen, die Truppe bleibt schnurgerade in der Spur. Weder Death Metal noch sonstige Bereiche des extremen Spektrums werden tangiert, hier gibt es Thrash, Thrash und nochmals Thrash. Der druckvolle, sehr aggressive Sound drückt oft im old-SLAYER-Stil - auch sonst kein ganz abwegiger Anhaltspunkt... - dahinrasenden Kompositionen noch zusätzlich nach vorne. Jedoch übertreibt es die Truppe mit dem adaptieren "Regin in Blood`scher Trademarkes nicht so offensichtlich wie die seelenverwandten Labelkollegen von FATAL EMBRACE, sondern weiß sich durch eine eigene Note und einen zumindest teilweise eigenständigen Songaufbau ausreichend von den Frühwerken der kalifornischen Totschläger abzugrenzen. Egal, ob das in die Kerbe des Openers hauende "Going Hellbound", ein wütender Assault namens "Ratrace" oder "Exposed To Hatred", die Band macht eine gute Figur in einem heiklen Metier, wo orginalitätsmäßig gesehen schon alles vor zehn bis fünfzehn Jahren gesagt wurde. Wer auf guten germanischen Hyperthrash mit rauhen Vocals abfährt, kann bei "Flash-Burnt Crucifixes" keinen Fehlgriff tun, auch wenn das blasse Frontcover etwas anderes zu versprechen scheint...

9 von 12 Punkten (Arno Hofmann)

Eternity - Ausgabe 14

Ein feines und derbes Stück Death/Thrash Metal zelebrieren die Würzbuger auf ihrem neuesten Output. Gehört die Vorgänger MCD "End of all" bisher noch immer zu meinen Lieblings Scheibletten, ist es damit nun wohl vorbei, denn mit dem neuesten Machwerk schlagen die Burschen gnadenloser denn je zu und verdrängen selbst alte Meister aus meinen persönlichen Faves. Daß Andy Classen dem Ganzen auch noch den nötigen Druck verpaßt hat sei hier nur am Rande erwähnt. Auf "Flash Burnt Crucifixes" wird treffsicheres und wirkungsvoll derber und technisch versierter Thrash der Marke Dark Angel mit dem Aggressionspotential und Durschlagsvermögen des Death Metal zu einer höchst explosiven Mischung verbraten, die einen gnadenlos niederwalzt!

5 von 6 Punkte (Kai Wilhelm)

Vampster - http://www.vampster.com

Hier haben wir einen weiteren aufgehenden Stern am Thrash Metal- Himmel. Die Lohrer Formation FINAL BREATH legen mit ihrer aktuellen CD "Flash- Burnt Crucifixes" einen ordentlichen Thrash- Hammer vor ... Ein fettes Riffgewitter jagt das andere, angetrieben vom präzisen Schlagzeugspiel von Meister Krumpholz. Zumeist zieht
sich ein Hauch von Slayer und Destruction durch die Songs, die überwiegend mit durchgetretenem Gaspedal gespielt sind. ...die vier Jungs haben trotz brachialer Härte immer ein gutes Gespür für Melodien, was die Songs interessant und abwechslungsreich machen. Frontkeule Michael Imhof brüllt sich mit seiner voluminösen, Death Metal- lastigen Stimme, welche jedoch immer sehr deutlich kommt, die Seele aus dem Leib. Er zeigt ein Gespür für eingängige, wiedererkennbare Refrains, die teilweise sogar Ohrwurmcharakter haben. Beste Beispiele sind hier "Killing Machines" oder "Exposed to hatred". ....

(Psycho)
17.02.2012
» D-Jena, Rosenkeller

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Modified: 23.01.2005




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